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Um die Uhrzeit auf weite Entfernung zu vermitteln wurde die Glocke mehrere Male geläutet. In der Vergangenheit wurde diese Prozedur noch von Menschenhand erledigt. Mit einem langen Seil wurde der sogenannte Hammer gegen die Glocke geschlagen. „Bitte läuten“ ist so konstruiert daß sich der gesamte Glockenturm bewegt anstatt die Glocke im Inneren. Wenn Besucher diesen Turm in Bewegung setzen dann ertönt synchron zum Schwung ein lautes Glockenläuten. Die Wahrnehmung des Betrachters ist demnach daß sich im Inneren des Kirchturmes eine Glocke befindet und dieses Geräusch erzeugt. Erst nach einer kurzen Überprüfung des Innenraumes durch bücken unter die Skulptur, findet der Betrachter nur einen leeren Resonanzkörper mit einem Lautsprecher.
In Privatsammlung, Mailand.
material_eisenl, stahlseil, verzinktes blech, holz, lautsprecher 50W, pc mit neigungsschalter
maße_2,0 x 2,2 x 3,2 m
ort_ADBK MÜNCHEN 7_2003

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