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Eine Garage gehört heute zu jedem Haus. Manchmal wird der Garagenraum Lager, Werkstatt, oder sogar zu einer Selbstmord-Kabine. Ich habe mich entschieden die fundamentale Funktion einer Garage neu zu definieren. Die Garage öffnet sich und benutzt die beiden Garagentore als statisches Element, um die Öffnungsfunktion zu ermöglichen. Im geöffneten Zustand angelangt, schließt sich die Garage wieder. Erst wenn sich der Besucher um die Skulptur bewegt, bemerkt dieser die zweite Garagentür. Die Garage verliert somit ihre ursprüngliche Bedeutung und wird zu einem gespiegelten artifiziellen Element, dem mehr Wichtigkeit zukommt, als der Garage in ihrer gesamten Architekturgeschichte. Die Garage wurde nur für diese Funktion entwickelt, doch mit dem Thematisieren dieser ursprünglichen Funktion wird sie zu mehr als einer Garage.
material_holz, 220V motor, pc-Steuerung, eisen, stahlseil, styrodur, wandfarbe, fliestapete
maße_2,0 x 2,2 x 3,2 m
ort_SAN FRANCISCO / MÜNCHEN 2003-2004

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