Eine Kerze die scheinbar kurz vor dem Abbrennen auf einem Kerzenständer steht, befindet sich in einer klassischen Vitrine mit hohem Podest, die an ein Museumsstück erinnert.
Die Kerze ist nur zu einem kleinen Teil sichtbar und brennt immer auf der selben Höhe für ungefähr 50 Stunden. Wenn der Betrachter näher an die Arbeit tritt ist ein leises ticken zu hören das den Takt des “dauerbrenners” ausmacht und die eigentliche Kerze immer auf der selben Höhe hält. Es entsteht ein neues Zeitempfinden das durch eine Umkehrung des einfachsten uns bekannten Ablaufs, nämlich das Abbrennen einer Kerze und die daraus folgende Schlussfolgerung, verursacht wird.